Marie Schumann setzt sich in ihrer Arbeit mit der Beziehung zwischen menschlichem Körper und gebautem Raum in einer digitalisierten Umwelt auseinander. Ihre mit computerbasierter Jacquardweberei hergestellten Soft Screens zeigen die Wurzeln des Digitalen im Weben und den Ursprung architektonischer Raumbildung im Textilen.
Unscharfe, organische Motive sind in den Stoffen ersichtlich, die Licht reflektieren und sich je nach Bewegung verändern. So interagieren sie mit dem menschlichen Körper ebenso wie mit dem Baukörper. Sie schlagen eine Brücke zu den Wurzeln der Raumbildung im Textilen, die den Screen als einen der ersten architektonischen Interventionen referenziert und setzen weiche Referenzpunkte.