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Soft Screens

Marie Schumann setzt sich in ihrer Arbeit mit der Beziehung zwischen menschlichem Körper und gebautem Raum in einer digitalisierten Umwelt auseinander. Ihre mit computerbasierter Jacquardweberei hergestellten Soft Screens zeigen die Wurzeln des Digitalen im Weben und den Ursprung architektonischer Raumbildung im Textilen.
Unscharfe, organische Motive sind in den Stoffen ersichtlich, die Licht reflektieren und sich je nach Bewegung verändern. So interagieren sie mit dem menschlichen Körper ebenso wie mit dem Baukörper. Sie schlagen eine Brücke zu den Wurzeln der Raumbildung im Textilen, die den Screen als einen der ersten architektonischen Interventionen referenziert und setzen weiche Referenzpunkte.

2025
Limmatstrasse 52
CH-8005 Zürich ZH
Patrizia Keller
Kunstsammlung des Kantons Zürich
Hochbauamt Kanton Zürich
Marie Schumann
Gunz & Künzle Architekt:innen
eingeladener Wettbewerb – Innenperimeter


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Video siehe link.

Kunstwerk(e)

Soft Screens (2025)
Schumann Marie
Installation
Marie Schumanns Projekt «Soft Screens» besteht aus insgesamt fünf Installationen. Jeweils an der Decke angebracht, fliessen die weichen, textilen «Screens» auf einer Metallstruktur durch das Schulgebäude hindurch.
Modul 1 umfasst zwei «Soft Screens», die im ersten Obergeschoss über die zwei Bereiche Mediothek und Kiosk verlaufen. Die drei kleineren, objektartigen «Soft Screens» von Modul 2 indes sind jeweils auf einer Seite im Korridor (Lernnische) alternierend über das zweite, dritte und vierte Obergeschoss verteilt und gleiten von der Decke leicht die Wand hinunter.
Stahl, Polyester.
Jacquardgewebe
35
5.90 x 3.20
öffentlich während Schulzeiten
neu

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